Evangelisch - reformierte Kirchgemeinden am Heinzenberg

 Geschichte:

Die reformierte Kirche in Flerden ist ein denkmalgeschütztes evangelisch-reformiertes Gotteshaus in nördlicher Hanglage über dem Dorf.

Ersturkundlich bezeugt ist die Kirche 1466. Der Chor wurde noch in vorreformatorischer Zeit um das Jahr 1500 neu errichtet. Das Kirchenschiff geht in seiner Bausubstanz zurück auf eine auf 1300 datierte romanische Vorgängerkirche.

Spätmittelalterlich ist auch der Kirchturm an der Westseite der Fassade. An seiner Spitze finden sich über der die ganze geschaffene Welt anzeigenden Kugel (zugleich Kirchturmknopf mit Zeitkapsel) ein Halbmond, der Maria symbolisiert, und zuoberst ein Stern, der für Jesus selbst steht.

Im Kircheninneren haben sich Reste einer Wandmalerei aus gleicher Zeit schwach erhalten. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1759.

Flerden war jahrhundertelang mit den anderen Dörfern des Inneren Heinzenbers in einer Pastorationsgemeinschaft verbunden. Nach der Fusion vom 29.3.2010 mit Urmein und Tschappina heisst die Kirchgemeinde heute Flerden/Urmein/Tschappina.

Innerhalb der evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden gehört Flerden zum Kolloquium lll Nid dem Wald.

 

 

In Flerden ist unsere warme Kirche. Sie wird im Winter durchgeheizt, so dass man sich jederzeit darin aufhalten kann, ohne frieren zu müssen.

 

 


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